Alles eingetütet - Ein Rückblick

9. October 2018, 06:34 Uhr

War schon ein interessanter Tag, nicht wahr? Ihr habt die Einführungsveranstaltung im Audimax gesehen, Hot Dogs gegessen, euren Einstufungstest geschrieben und natürlich auch eure Erstitüten erhalten. Das war auch für uns ganz interessant, denn ihr wart der erste Jahrgang, für den wir Begrüssungstüten erstellt haben! Lasst uns den ganzen Vorgang mal genauer unter die Lupe nehmen.

Zu Beginn der Tüten stand erst mal die Idee, und wir geben zu, dass sie diesmal nicht von uns stammte: Anfang Juli erhielten wir von Campusheld eine E-Mail mit der Anfrage, ob wir Fachschaftstüten verteilen würden und ob man Teil davon werden könne. Während der Fachschaftsratsitzung haben wir diesen Vorschlag besprochen und uns dafür entschieden, es dieses Jahr erstmalig zu probieren. Das haben wir dann auch Campusheld mitgeteilt, welche freudig unsere ersten Sponsoren wurden: Ihnen verdankt ihr das Fläschchen Johnny Walker.

Die Kiste mit Whiskyflaschen

Auf folgende Kooperationanfragen diverser Firmen war unsere Antwort immer "Wir bieten übrigens in diesem Semester Erstitüten an...", was auch von flaschenpost - ihnen verdankt ihr die Limonade - und der Valtech Mobility GmbH - die die Kameraabdeckungen gesponsort haben - gerne angenommen wurde. Auch Luups wollte Teil der Erstitüten werden und schickte uns frei nach dem Motto "doppelt hält besser" die Gutscheine für ihr Gutscheinbuch. Aber nur durch Warten kommt niemand zum Glück, also sind wir ebenfalls aktiv geworden. Wir haben bei mehreren Firmen und Organisationen, die wir selber wertschätzen, angefragt, und sind dadurch noch an das Freispiel für Blaze Lasertag in Herne, den 50%-Gutschein fürs Game und die Kondome von Herzenlust gekommen - ihr seht also, dass ihr ungeachtet eurer persönlichen Vorlieben mit eurer Erstitüte für einen erfolgreichen Abend gerüstet seid. Und da ihr jetzt ausreichend Getränke, aber keine Snacks in eurer Tüte finden würdet, hat sich die Fachschaft selber auch noch mal horrende Unkosten geschmissen und Gummibärchen bei einem namhaften Onlinehändler erstanden, welche euch hoffentlich die beim Einstufungstest verbrauchte Energie wieder zurückbringen würden oder, eine gewisse Menge Wurfgeschick vorausgesetzt, eurer Unzufriedenheit gegenüber eben diesem Ausdruck verleihen können.

Nun hatten wir Goodies, aber was ist mit sonstigem Material?
Wir haben gezielt auf Dinge verzichtet, die uns uninteressant schienen. Sein wir mal ehrlich, keiner liest die Prospekte, Broschüren oder Flugblätter, die sich in den Tüten befinden, also wollten wir die unsrigen auf ein Minimum beschränken. Daher findet ihr einzig und allein einen Flyer vom Labor, einem Hackerspace in Bochum, in eurer Tüte, denn hier wird tatsächlich etwas interessantes geboten, was wir auch gerne an euch weitergeben möchten. Von unserer Seite kam ausserdem noch die Anmeldung für die Erstifahrt dazu - die ist immer sehr beliebt und schnell voll, also sichert euch euren Platz schnell! Eine Verteilung in den Tüten ist hier von Vorteil, weil es in den letzten Jahren teilweise unklar war, wo die Anmeldungen ausliegen würden, oder wo man sie herunterladen kann. Dieses Jahr hat jeder von euch seine Anmeldung direkt bekommen und muss nicht verzweifelt jemanden suchen, der ihm eine zukommen lasst. Den ausgefüllten unteren Teil könnt ihr übrigens bei Adrian oder dem Gerk abgeben, oder sucht euch einfach irgendein Fachschaftsratmitglied - die Leute mit Fachschaftsshirt sind alle in der Lage, eure Anmeldung korrekt weiterzuleiten.

Kommen wir zum Tüten packen zurück. Am Tage der Packaktion war der erste Tagesordnungspunkt das Bilden einer Fabrikreihe:
Aufbau der Tütenbahn

Ohne großes Gehabe ging das Einpacken dann auch schön in Reih und Glied los:
Die ersten Tüten

Problematisch wurde es beim Eintüten der Anmeldungen - das Falten nahm einfach zu viel Zeit in Anspruch, so dass wir oft Stau hatten:
Stau bei den Anmeldungen

Dieses Problem lösten wir dadurch, dass wir die ersten Stationen etwas haben warten lassen; ausserdem haben wir uns Falthilfe besorgt. Es lief relativ gut. Etwas unbalanciert, aber relativ gut:
Stau gelöst

Für niemanden verwunderlich war, dass sich der Stau erneut bildete. Solche Dinge passieren halt. Unser gewähltes Arbeiterlied war übrigens die wunderschöne Seemannsweise "Roll the old Chariot along", welche der Gerk sehr zum Leidwesen aller voll Inbrunst, aber auch vollkommen allein intonierte, bis ihn die mißbilligenden Blicke seiner geschätzten Kommilitonen in ein wohlverdientes Schweigen abrutschen ließen:
Seht ihn singen, den Schuft

Fragt ihr euch, wie 146 Erstitüten aussehen?
Tüten auf der Couch

So zumindest nicht. Das sind noch nicht mal annähernd alle. Adrian wurde schon leicht unsicher, als er die Couch immer weiter füllte:
Adrian vor der Couch

Im Endeffekt waren nicht nur Couch und Einkaufswagen, sondern auch diverse Kartons und Kisten mit Tüten befüllt, ebenso diverse Abschnitte des Bodens. Das führte unter anderem auch zu kreativen Transportlösungen:
WagenlösungBesenstangenlösung

Hauptsache ist aber, dass im Endeffekt die Sachen bei euch angekommen sind.
Erstitüten verteilt

Und eine gewisse Zufriedenheit, so denke ich, konnten wir bei euch auch sehen.
Präsentiert den Whisky!Präsentiert die Limo!

Das war nur der erste Tag.... ihr dürft gespannt sein, was euch in dieser Woche noch alles erwartet - eure Fachschaft hat noch einiges geplant!

[AI]![AI]![AI]!

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